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Mittwoch, Oktober 5, 2022
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Stärkeres Cannabis wird vermutlich mehr kosten

Warten auf grünes Licht vom BAG

Der Start des geplanten Pilotprojektes der Basler Regierung rückt immer näher. Mitte 2022 wird es Studienteilnehmenden erlaubt sein in Basler Apotheken THC-haltige Produkte zu erwerben. Um die Aufsicht, Kontrolle, Dokumentation und Auswertung des Projektes zu gewährleisten, arbeitet die Regierung eng mit der Universität Basel und den Universitären Psychatrischen Kliniken zusammen.

Damit der Pilotversuch reibungslos starten kann muss das Projekt noch vom Bundesamt für Gesundheit bewilligt werden. Das BAG ist zuständig für die Aufsicht des Versuchs. Von der Regierung wurden in etwa 300`000 Franken bewilligt.

Wenn durch die Abgabe von Cannabis zu nicht medizinischen Zwecken neue Erkenntnisse im Umgang gewonnen werden können, kann das BAG einen örtlich, zeitlich und sachlich begrenzten wissenschaftlichen Pilotversuch bewilligen.

Im Grunde sollen die Pilotversuche Aufschluss über den Umgang mit Cannabis zu nicht medizinischen Zwecken bringen. Untersucht werden in diesem Rahmen die Auswirkungen auf die Physis und Psyche der Teilnehmenden, sowie deren Konsumverhalten.

Der Preis des Cannabis steigt mit dessen THC Wert

Die Preisgestaltung für Cannabis aus Apotheken orientiert sich an zwei massgeblichen Werten. Zum einen an den ortsüblichen Schwarzmarktpreisen, aber zum Anderen auch am Wirkstoffgehalt der einzelnen Produkte. Dies bedeutet im Klartext: Je höher der THC Gehalt eines Produktes ist, desto höher wird der Preis. Dabei ist die Abgabe auf zehn Gramm pro Person reglementiert.

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